Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sind in § 21 EStG definiert. § 21 Abs. 1 Einkommensteuergesetz unterscheidet 4 Gruppen von Gegenständen: unbewegliches Vermögen (Grundstücke, bebaut oder unbebaut, Grundstücksteile, insbesondere Wohnungen, Rechte, die den Vorschriften des bürgerlichen Rechts über Grundstücke unterliegen), ins Schiffsregister eingetragene Schiffe, Sachinbegriffe, zeitlich begrenzte Überlassung von Rechten und die Veräußerung von Miet- und Pachtzinsforderungen.

Werbungskosten sind alle Aufwendungen, die durch die Erzielung steuerpflichtiger Einnahmen veranlasst sind. Das ist bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung der Fall, wenn die Aufwendungen objektiv im wirtschaftlichen Zusammenhang mit dieser Einkunftsart stehen und sie subjektiv zur Förderung der Einkunftserzielung gemacht werden.

Die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit sind in § 19 Einkommensteuergesetz definiert. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Gehälter, Löhne, Gratifikationen, Tantiemen und andere Bezüge.

Arbeitslohn ist der so genannte Bruttoarbeitslohn, zu dem alle Einnahmen gehören, die dem Arbeitnehmer aus dem Dienstverhältnis, einem früheren Dienstverhältnis oder im Hinblick auf ein künftiges Dienstverhältnis zufließen.

Werbungskosten sind alle Aufwendungen des Arbeitnehmers, die durch den Beruf veranlasst sind. Es findet eine Begrenzung des Werbungskostenabzugs durch besondere gesetzliche Regelungen und durch das Abzugsverbot des § 12 Nr. 1 S. 2 Einkommensteuergesetz statt.

Zunächst findet der Arbeitnehmer-Pauschbetrag (vgl. § 9a I Nr. 1 EStG) Anwendung. Dieser beträgt derzeit Euro 1000 (bis VZ 2010 Euro 920,00). Der Pauschbetrag wird gewährt, wenn nicht höhere Werbungskosten nachgewiesen werden.

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