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Kategorie: Außergewöhnliche Belastungen
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Aussergewöhnliche Belastungen

Soweit einem Steuerpflichtigen zwangsläufig größere Aufwendungen als der überwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse, gleicher Vermögensverhältnisse und gleichen Familienstands erwachsen, so wird auf Antrag die Einkommensteuer dadurch ermäßigt, dass der Teil der Aufwendungen, der die dem Steuerpflichtigen zumutbaren Belastung übersteigt, vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen wird (§ 33 EStG).

Bei der Definition und Zuordnung der außergewöhnlichen Belastungen nach § 33 EStG ist zu beachten, dass die Aufwendungen nicht Betriebsausgaben, Werbungskosten oder Sonderausgaben sein dürfen.

Dies hat auch für die Auswirkung bei der Veranlagung Bedeutung, da das Gesetz eine zumutbare Belastung zugrunde legt, abhängig von dem Gesamtbetrag der Einkünfte, dem Familienstand und der Zahl der Kinder (vgl. § 33 III EStG).

Aufwendungen für Unterhalt und Berufsausbildung einer anderen Person können unter bestimmten Voraussetzungen in begrenztem Umfang als außergewöhnliche Belastung abgezogen werden:

Quelle: Glossar auf der Seite des Bundesfinanzministeriums (BMF) www.bundesfinanzministerium.de.